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«Frauen sind Fussvolk, die Generäle immer noch männlich»

Das Literaturhaus Zürich wird 20. Leiterin Gesa Schneider über den Geschlechterkrieg in der Branche und den Schweizer Hang zum Unpolitischen.

«Wir haben mehr Freiraum und mehr Freiheit»: Gesa Schneider auf dem Dach des Literaturhauses. Foto: Andrea Zahler
«Wir haben mehr Freiraum und mehr Freiheit»: Gesa Schneider auf dem Dach des Literaturhauses. Foto: Andrea Zahler

Statistiken sagen, dass weniger gelesen wird. Dafür boomen Lesungen. Verstehen Sie das?

Ja. Wer einer Lesung beiwohnt, hört etwas, das über das Gelesene hinausgeht, das er/sie selbst so noch nicht gedacht hat. Man kann miterleben, mitverfolgen, wie Gedanken entstehen – wie im Kleistschen Aufsatz über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden.

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