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Georg-Büchner-Ausstellung zum Todestag

Seine Werke sind bis heute Pflichtstoff am Gymnasium, vor 175 Jahren verstarb der Schriftsteller in Zürich. Eine Ausstellung in Darmstadt würdigt den Sozialrevolutionär.

Ob «Woyzeck» oder «Leonce und Lena», sein Werk lebt bis heute: Georg Büchner.
Ob «Woyzeck» oder «Leonce und Lena», sein Werk lebt bis heute: Georg Büchner.
domradio.de

Genau an seinem 175. Todestag ist am Sonntag im Staatstheater Darmstadt eine Ausstellung über den Schriftsteller, Revolutionär und Wissenschafter Georg Büchner eröffnet worden. Die Schau «Georg Büchner und seine Zeit» ist als Wanderausstellung konzipiert.

Der wegweisende Autor des 19. Jahrhunderts starb mit nur 23 Jahren am 19. Februar 1837 im Exil in Zürich an Typhus. In diesem Jahr wird an den 175. Todestag erinnert. Nächstes Jahr ist der 200. Geburtstag dran. Büchner erblickte am 17. Oktober 1813 im südhessischen Dorf Goddelau bei Darmstadt das Licht der Welt.

Der steckbrieflich gesuchte Revolutionär, der der Willkür der Fürsten das berühmte Motto «Friede den Hütten! Krieg den Palästen!» entgegenwarf, schuf Weltliteratur. Dazu zählen «Dantons Tod» (1835), «Woyzeck» (1836/37), «Leonce und Lena» (1836) sowie «Lenz» (vermutlich 1835), Büchners einzige literarische Prosaarbeit.

(SDA)

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