Zum Hauptinhalt springen

Hilfe, ich werde zum Monster!

Im heutigen Kurzfilm verschwindet plötzlich alles.

Metanoia – das altgriechische Wort steht einerseits für Reue und Busse, andererseits für Sinneswandlung. Eine etwas andere Sinneswandlung erlebt auch der Protagonist des gleichnamigen Animationsfilmes «Metanoia».

Eigentlich beginnt Paul seinen freien Tag so wie immer. Er kocht sich eine Kanne Tee, schenkt der Katze ein bisschen Milch ein und setzt sich gemütlich vor den Fernseher. Doch so angenehm der Tag beginnt, so schrecklich endet er. Plötzlich gräbt sich eine Fliege in Pauls Gesicht, Pauls Katze verschwindet, die Zimmerpflanze wird von grauen Tentakeln, die aus Pauls Arm spriessen, verschlungen – die Ehefrau wird eingesaugt. Alles ungewollt.

Viel Liebe zum Detail

Im Kurzfilm «Metanoia» von Moritz Flachsmann, Etienne Mory und Remo Scherrer wird Paul zu einem grossen grauen Monster, das alles, was ihm in die Quere kommt, absorbiert. Während das Monster immer grösser und stärker wird, werden die Menschen um ihn herum immer weniger.

«Metanoia» wurde von den drei Animationsfilmemachern Flachsmann, Mory und Scherrer als Abschlussfilm an der Hochschule Luzern produziert. Der animierte Science-Fiction-Film zeigt viel Liebe zum Detail: Während das Monster alles in sich aufsaugt, sind überall winzig kleine Menschen zu sehen, die allesamt durch die Luft geschleudert werden.

Flachsmann, Mory und Scherrer zeigten ihren Film «Metanoia» unter anderem am International Short Film Festival in Lwiw, Ukraine, oder am «Mumia – Underground Animation World Festival» in Belo Horizonte.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch