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Im Geisterhaus

Man wolle die Ängste der Bevölkerung ernst nehmen, lautet eine häufige Formel der Politik. Dahinter versteckt sich eine paternalistische Auffassung vom Volk – und die populistische Versuchung, dieses zu manipulieren.

Afrikanische Bootsflüchtlinge: Wer an Leib und Leben bedroht ist und nicht weiss, was morgen wird, der hat keine Zeit für die Frage nach dem Sinn des Lebens. Foto: Noor, Laif
Afrikanische Bootsflüchtlinge: Wer an Leib und Leben bedroht ist und nicht weiss, was morgen wird, der hat keine Zeit für die Frage nach dem Sinn des Lebens. Foto: Noor, Laif

Je lauter der Ruf wird, die Classe politique nehme die Ängste der Bevölkerung nicht ernst, desto grösser wird quer durch die politischen Lager der Konsens, dass dahinter eine legitime Forderung steht.

Hat das Volk denn Ängste? Aber sicher; der Ängste sind da viele: Überfremdung, Arbeitslosigkeit, sozialer Abstieg, Kriminalität, Sozialtourismus, Asylflut, fremde Richter, die EU, der Verlust der Autonomie, Dichtestress, Zersiedlung, Beton, Islamisierung, Heimatverlust, Identitätsverlust . . .

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