Kurzfilm der Woche

Kurzfilm der Woche: Der eingetauschte Vater

In «Swapped» tauscht ein Junge seinen Vater gegen zwei Goldfische ein. Der Kurzfilm von «Recycling Lily»-Regisseur Pierre Monnard ist herrlich absurd.

Knallbunte Absurdität: Pierre Monnards «Swapped».

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Heute kommt «Recycling Lily» in die Kinos. Der Schweizer Film über einen biederen Müllinspektor, der Müllsünder jagt, ist urkomisch und warmherzig. Eine Kombination, die es in der hiesigen Filmlandschaft selten genug gibt. Der Regisseur heisst Pierre Monnard, «Recycling Lily» ist sein erster Spielfilm. Vorher hat sich Monnard mit Werbespots, Musikvideos und preisgekrönten Kurzfilmen einen Namen gemacht. Zum Beispiel «Swapped», den wir heute zeigen.

Im zehnminütigen Kurzfilm tauscht ein Junge seinen Vater gegen zwei Goldfische ein. Als die Mutter davon Wind kriegt, schickt sie ihren Sohn los, den Vater zurückzuholen. Doch dieser wurde bereits weitergetauscht. Die schräge Handlung ist hier wie meistens bei Monnards Arbeiten mit einem nicht minder eigenwilligen visuellen Stil umgesetzt: Knallbunt und scheinbar aus der Zeit gefallen. «Swapped» war Monnards Abschlussfilm an der Bournemouth Film School in England. 2003 gewann er damit den Schweizer Filmpreis. (phz)

Erstellt: 22.11.2013, 16:57 Uhr

Produktion

«Swapped» von Pierre Monnard, 2002. 10 Min. Produktion: Photon Films.

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Die Stiftung Swiss Films ist die Promotionsagentur des Schweizer Filmschaffens. Als Partnerin der Filmschaffenden verstärkt sie die Sichtbarkeit und positive Wahrnehmung der helvetischen Filmkultur im Ausland und in der Schweiz. Kernaufgaben der Stiftung sind Verbreitung, kulturelle Vermittlung und Vernetzung des Schweizer Filmschaffens.

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