Alles keine Rassisten

Der heutige Kurzfilm hat sich einem einzigen Satz verschrieben.

Viele Sprachen und Gesichter, aber nur ein Satz: «Bus 31» (2013).

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«Ich bin kein/e Rassist/in.» Dieser Satz wird dem Zuschauer des Kurzfilms «Bus 31» eingebläut, minutenlang. Die Mitfahrenden des Zürcher Busses 31, dessen lange Linie vom Zürichberg bis Schlieren führt, repetieren ihn.

Der Wunsch der Macherin war Vater dieses Kurzfilms; es scheint, als solle der antirassistische Wortschwall jedwede Feindseligkeit wegdrücken.

Die Filmemacherin Alexandra Prusa hat auch die Gesangsspur von «Bus 31» eingesungen – kein Zufall: Die umtriebige Prusa arbeitet ebenfalls als Sängerin, Schauspielerin und Tango-Ausbildnerin. (lsch)

Erstellt: 11.12.2015, 14:07 Uhr

Produktion

«BUS 31» (2013), 14 Minuten, von Alexandra Prusa. Eine längere Fassung des Films wurde im Innenhof des Zürcher Landesmuseums als Installation gezeigt.

Kurzfilm der Woche

Der Kurzfilm gilt als die offenste, schnellste und oft auch mutigste Filmkunstform. Obs an der schnelllebigen Zeit liegt, in der wir leben? Auf jeden Fall erfreuen sich die Minifilme gerade an Festivals einer immer grösseren Beliebtheit – auch in der Schweiz, wo es eine lebendige Kurzfilmszene gibt. Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt in Zusammenarbeit mit der Filmpromotionsagentur Swiss Films jeden Freitag einen exklusiven Schweizer Kurzfilm. Die Produktionen sind jeweils mindestens 24 Stunden online.

Swiss Films

Die Stiftung Swiss Films ist die Promotionsagentur des Schweizer Filmschaffens. Als Partnerin der Filmschaffenden verstärkt sie die Sichtbarkeit und die positive Wahrnehmung der helvetischen Filmkultur im Ausland und in der Schweiz. Kernaufgaben der Stiftung sind Verbreitung, kulturelle Vermittlung und Vernetzung des Schweizer Filmschaffens.

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