Zum Hauptinhalt springen

Auf in die Gegenwelt!

Zwei Ausreisser und ein alter Lada im wilden deutschen Osten: Fatih Akin hat Wolfgang Herrndorfs Bestseller «Tschick» verfilmt. Es ist ein wunderbares Roadmovie geworden.

Wer kennt «Tschick» nicht? Wolfgang Herrndorfs Roman, 2011 erschienen, nimmt eine einzigartige Stellung ein, an der Schnittstelle zwischen jugendlichen Ausbruchsvisionen und der seligen Rückerinnerung daran. Er ist der deutsche «Fänger im Roggen» genannt worden, der deutsche «Huckleberry Finn», der «Taugenichts» unserer Tage. Die Geschichte der beiden jugendlichen Ausreisser Maik Klingenberg und Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, bekam Preise als Jugend- wie als «grosse» Literatur. Jugendliche und Erwachsene kaufen es massenweise, mehr als 2 Millionen Mal bisher. «Tschick» ist in 26 Sprachen übersetzt, beliebte Schullektüre, die Bühnenfassung wird landauf, landab gespielt. Fehlt noch: der Film. Auch wenn der vielen Lesern bei der Lektüre schon im Hinterkopf mitlief – einen solchen Stoff kann man der Leinwand und einem noch grösseren Publikum nicht vorenthalten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.