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Auftakt zur wichtigsten Werkschau des Schweizer Films

Die 47. Solothurner Filmtage werden heute mit Xavier Kollers neustem Film über das Berner Stadtoriginal «Dällebach Kari» eröffnet. Das Festival wartet mit weiteren Weltpremieren und vielen Trouvaillen auf.

Sein neuster Film feierte an den Filmtagen Premiere: Oscargewinner Xavier Koller.
Sein neuster Film feierte an den Filmtagen Premiere: Oscargewinner Xavier Koller.
Keystone

Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf eröffnet heute die 47. Solothurner Filmtage. Es sind die ersten unter der Ägide der neuen Direktorin Seraina Rohrer. Zum Auftakt wird Xavier Kollers Film «Eine wen iig, dr Dällebach Kari» gezeigt.

Erwartet werden zur Uraufführung des Liebesdramas neben anderen Prominenten auch die Hauptdarsteller Hanspeter Müller-Drossaart, Nils Althaus und Carla Juri. Zu Ende gehen die Filmtage in acht Tagen mit der Verleihung der Festivalpreise.

Filmischer Nachwuchs im Fokus

Bis am 26. Januar sind in Solothurn allein in der Kernsparte «Panorama» 200 Lang- und Kurzfilme zu sehen. Die Retrospektive ist der Schauspielerin Marthe Keller gewidmet. Ausserdem gibt es die Sparten «Upcoming» für den filmischen Nachwuchs und «Fokus» für Projekte, die das traditionelle Kinoformat sprengen.

Im Vorjahr lockten die Vorstellungen und Anlässe im Rahmen der Filmtage 55'000 Personen in die Ambassadorenstadt. Rohrer hält an der 2011 gewählten Politik der vergleichsweise strengen Selektion fest. Den selektionierten Filmen kommt so mehr Raum zu als früher. Die Streifen der Wettbewerbskategorien werden alle zweimal gezeigt.

Prestigeträchtige Preise

Wie stets rittern je fünf lange Dok- und Spielfilme um den mit 60'000 Franken dotierten «Prix de Soleure», über dessen Vergabe heuer Alt Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, der Autor Charles Lewinsky und die Regisseurin Séverine Cornamusaz entscheiden.

Als Weltpremiere wird in dieser Sparte «Bottled Life – Nestlés Geschäfte mit Wasser» gezeigt. Der Dokfilm kommt noch während der Filmtage, am 26. Januar, in die Kinos. Unter den elf Filmen im Rennen um den mit 20'000 Franken dotierten «Prix du Public» sind sechs Weltpremieren – vier Dok- und zwei Spielfilme.

SDA/omue

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