«Ich musste herausfinden, ob ich dieses Leben will»

Die amerikanische Schauspielerin über ihre Rolle als Superheldin in dem Film «Captain Marvel», ihre neue Arbeit als Regisseurin und die schwierigen Zeiten in ihrem Leben.

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Ein wenig angespannt schaut Brie Larson schon, als sie perfekt gestylt im Berliner «Soho House» auf den Interviewer wartet. Schwierige Filmrollen und den Oscartrubel, der darauf folgen kann, kennt sie. Aber als Superheldin «Captain Marvel» auf Tour zu gehen, das ist neu.

Brie Larson, als das Angebot kam, der erste weibliche Superheld der Marvel Studios zu werden und damit absehbar Star einer globalen Unterhaltungsmaschine, was ging Ihnen da durch den Kopf?
Oh, sehr viele Dinge. Als Erstes musste ich um Bedenkzeit bitten, um mir alle möglichen Folgen klarzumachen. Dann war die Frage ja, ob ich in drei Jahren Captain Marvel spielen will. In drei Jahren! Wer werde ich wohl in drei Jahren sein?, fragte ich mich. Werde ich glücklich mit meiner Entscheidung sein? Mit welcher Entscheidung kann ich überhaupt leben?

Sie hatten Bedenken!
Ja, aber nicht wegen des Films oder der Figur, die ich spielen sollte. Und auch nicht wegen meiner Träume und Erwartungen, wie alles werden würde. Es ging um die Kehrseite der Medaille – die Folgen des Ruhms, die nur mich betreffen und die ich dann auch allein durchstehen muss. Die globale Wiedererkennbarkeit, die so ein Riesenfilm mit sich bringt, das Ende der Privatsphäre. Ich musste herausfinden, ob ich dieses Leben will, und ob ich mir solch ein Leben als erfüllend und inspirierend und glücklich vorstellen kann.

Das konnten Sie dann, sonst sässen wir nicht hier. Wann traf Sie zum ersten Mal die Wucht der Erwartung, die mit so einer Rolle verbunden ist?
Ich glaube, die wird mich erst noch so richtig treffen. Aber zum ersten Mal hab ich sie im Dezember in Brasilien gespürt, da haben Tausende Menschen mit mir die ersten kurzen Clips aus dem Film gesehen – und das war wild. Denn so überlebensgross das auf der Leinwand jetzt aussieht, beim Drehen fühlt es sich ganz anders an. Alles ist sehr intim und ruhig, als ob man in einem Vakuum arbeitet. Niemand von aussen schaut zu, es gibt kein unabhängiges Feedback, ob das alles Bedeutung hat oder gut ist oder irgendwen interessiert. Deshalb sind die Reaktionen der Fans so aufregend, in den kurzen Momenten, in denen ich sie schon gespürt habe.

Viele Stars haben das schon berichtet – die Arbeit an Marvel-Filmen scheint eine sehr familiäre Angelegenheit zu sein.
Ja, das spürt man, wenn man dazukommt – dass diese Leute schon viele Filme zusammen gemacht haben. Es fühlt sich wie eine Gruppe von Kumpels an, die einen Independentfilm zusammen machen. Und ich muss es wissen, denn ich komme aus der Independentszene. Sehr verwirrend!

Carol Danvers alias Captain Marvel ist die erste Frau in der Marvelwelt, der ein eigener Film gewidmet wird. Wie behauptet sie sich zwischen all diesen Muskelprotzen mit Superkräften und Supertechnik?
Oh, sie verwandelt sich von einer ganz normalen Frau in das mächtigste Wesen des ganzen Marvel-Universums. Sie ist dann wirklich, wirklich mächtig. Sie kann Photonenexplosionen auslösen und Energie absorbieren, und sie kann fliegen. In diesem Film aber muss sie all diese Kräfte erst einmal erkennen und lernen, sie einzusetzen und zu kontrollieren.

Hat sie Zweifel und Schwächen?
Ja, tonnenweise, deshalb mag ich sie auch, deshalb fühlte ich mich überhaupt nur wohl dabei, mich in dieses Abenteuer hineinzustürzen. Sie ist kein weichgespültes Abbild der Perfektion, sie macht Fehler, und sie muss die Fehler annehmen und wiedergutmachen. So ist das, wenn Menschen ins Risiko gehen, manchmal liegen sie voll daneben und müssen die Sache wieder geradebiegen. Das finde ich heldenhaft.

Ihre bisher verstörendste Rolle, für die Sie 2016 einen Oscar gewonnen haben, spielten Sie in dem Film «Room»: Darin sind Sie eine junge Frau, die sieben Jahre lang gefangen gehalten und vergewaltigt wird, von ihrem Peiniger ein Kind bekommt und schliesslich fliehen kann.
Richtig.

Besonders imponierend war der letzte Teil, als die Flucht zwar geglückt ist, Sie in Ihrem Spiel aber zeigen, dass diese Frau dennoch seelisch völlig kaputt ist. Alles andere wäre ja auch unglaubwürdig. Und doch ist es hart, das zu sehen.
Es ging mir darum, eine ehrliche weibliche Erfahrung zu zeigen, manchmal chaotisch, manchmal schmutzig, manchmal grossartig, furchterregend, traurig, einfach tausend Dinge auf einmal. Besonders stolz bin ich, wenn meine Figuren Züge haben, die nicht liebenswert sind, und Menschen trotzdem mit ihnen mitfühlen und eine Verbindung zu ihnen herstellen.

«Wenn ich mich jetzt verbiegen würde, um vorbildliche Rollen für junge Mädchen zu spielen – dann sollte ich lieber gar kein Vorbild sein.»Brie Larson, Schauspielerin

Könnten Sie als global wiedererkennbares Marvel-Gesicht eine solche Rolle heute noch annehmen?
Oh ja! Ganz ehrlich, es wäre sogar leichter als damals. Filme wie «Captain Marvel» öffnen sehr viele Türen. Ich spüre dieselbe künstlerische Freiheit wie immer.

Glauben Sie das wirklich? Nehmen wir an, viele Mädchen werden Sie bald als Marvel-Heldin verehren, zu Ihnen aufblicken, Ihnen folgen – was immer Sie auch tun. Würden Sie diesen neuen Fans etwas vergleichbar Heftiges wie «Room» zumuten?
Ja! Ich muss weiterhin Dinge machen, die mich innerlich bewegen und die künstlerisch erfüllend sind. Das ist in mir drin, fast eine körperliche Notwendigkeit, es muss sein. Wenn ich mich jetzt verbiegen würde, um vorbildliche Rollen für junge Mädchen zu spielen – dann sollte ich lieber gar kein Vorbild sein.

Aber das ist doch das Erste, was alle sagen: Die mächtigste Superheldin muss ein Vorbild sein!
Ganz ehrlich, so etwas kann man doch nicht beeinflussen. Ich habe diese Figur sehr gern gespielt und dabei viel über mich selbst gelernt, ich bin selbstbewusster geworden und stehe mehr zu mir. Und es wäre toll, wenn davon jetzt etwas auf die Betrachter überspringt. Aber es wäre anmassend, sich hinzustellen und zu sagen: Hier ist euer Rollenmodel! So läuft das nicht.

Dennoch herrscht an weiblichen Superhelden nicht gerade Überfluss ...
Ja, und deshalb ist dieser Film auch einfach erst einmal: cool. Es ist cool und grossartig und ein wenig surreal zu sehen, wie junge Mädchen die T-Shirts zum Film tragen. Und es ist toll, dass es ein weiteres Symbol gibt, eine Göttin, die weibliche Stärke repräsentieren kann.

Aber sind diese Marvel-Filme nicht reine Fantasiewelten, die ihre Konsumenten auch einlullen und ihnen ein Gefühl von Macht geben, die sie real gar nicht haben?
Das sehe ich anders. Fantasie ist Innovation. Wir beide würden nicht auf diesen Stühlen sitzen, wenn nicht irgendwann mal jemand in einer Fantasie oder einem Tagtraum plötzlich einen Stuhl imaginiert hätte. Dann hätten wir uns schon vor langer Zeit mit dem Leben, wie es damals eben war, abgefunden - und das wär's gewesen. Wir brauchen Innovatoren, wir brauchen Tagträumer, wir brauchen Menschen, die sich ins Risiko stürzen und sagen: Warum gibt es das nicht? So entsteht Fortschritt. Marvel-Filme sind voll von modernen Mythen und Metaphern, aber man kann sie mit dem Leben verbinden, so weit weg sind sie nicht.

Und wenn sie nur zur Realitätsflucht einladen?
Gegenfrage: Hatten Sie denn das Gefühl, dass Fantasyfilme Ihnen als Kind geschadet haben?

Nun, ich habe da schon sehr gemischte Gefühle ...
Ja, das scheint so!

Jeder kennt Menschen, die gern in fiktionale Welten abtauchen, sich aber in der sogenannten Wirklichkeit extrem schwertun.
Das spricht eine Frage an, die in den langen Jahren meiner Erfolglosigkeit als junge Schauspielerin absolut essenziell war: Bin ich eine Künstlerin oder nur eine Tagträumerin, bin ich nur missverstanden oder schon verrückt? Und dieser Zustand hat seine eigene Schönheit, aber er ist sehr fragil. Ich bin über Jahre hinweg zum Vorsprechen gegangen und habe nie wirklich Jobs bekommen, und irgendwann fragt man sich dann schon: Muss ich das alles nur durchstehen – oder leide ich längst an Wahnvorstellungen? Meine Stadt, Los Angeles, ist voll von solchen Existenzen, die grosse Risiken eingehen und Tagträumen folgen und auch ein bisschen verrückt sind. Auch ich träume noch immer gern in den Tag hinein – den Träumern wird immer mein Herz gehören.

Früher hatte Brie Larson Selbstzweifel, fühlte sich missverstanden. Heute brilliert sie als weibliche Superheldin in «Captain Marvel». Quelle: Youtube

Aber Sie sind auch Aktivistin, die sich für Opfer sexueller Gewalt einsetzt oder die «Time's Up»-Initiative der Frauen in Hollywood unterstützt. Muss man das Träumen irgendwann nicht lassen und voll in die reale und oft hässlichen Machtkämpfe einsteigen, zur Not auf der Strasse?
Von einer besseren Welt träumen, seine Stimme laut hörbar machen und die Realität verändern, das ist für mich alles ein und dasselbe. Aktivismus heisst doch, einen Traum in die Wirklichkeit zu bringen!

Aber wenigstens als Künstler kann man sich doch entscheiden: Will ich die Welt diverser und fortschrittlicher zeigen, so wie sie sein sollte, aber noch nicht ist? Oder will ich den Dingen auf den Grund gehen und sie so zeigen, wie sie sind, auch wenn das vielleicht hässlich ist?
Wenn wir jetzt zum Beispiel mehr Diversität zeigen, dann zeigen wir die Welt in meinen Augen nicht so, wie sie sein sollte – sondern wie sie schon ist. Die Welt ist divers! Und es gibt so viele Geschichten und Perspektiven, die noch nie erzählt wurden, weil der Kreis der Menschen, die Filme machen, immer noch so klein ist. Deswegen ist es aufregend, wie perfekt und bezahlbar inzwischen selbst die kleinsten Kameras werden.

Weil dann alle Menschen Filme machen können?
Weil dann alle die Möglichkeit in der Tasche mit sich herumtragen, ihre Geschichten zu erzählen, ganz ausserhalb des Studiosystems. Und diese Geschichten werden wahrhaftig sein und echt und sogar avantgardistisch. Das finde ich aufregend, dass wir all diese Perspektiven sehen werden, die im Moment noch nicht sichtbar sind. Die Welt ist voller Dinge, die wir uns noch gar nicht vorstellen können!

Sicherlich! Und doch möchte ich noch einmal auf den Künstler als Wahrheitssucher zurückkommen. Ist das nicht letztlich die entscheidende Triebfeder - mehr als die Verbesserung der Welt?
Am Ende ja. Es ist zumindest das, was mich antreibt. Denn ich weiss ja wirklich nicht, was die Wahrheit ist! Sie ist immer viel komplizierter, als sie sich auf den ersten Blick darstellt, man kann sie von allen Seiten betrachten, und ständig sieht man etwas Neues. Ich bin jedenfalls überrascht, was ich so alles sehe und lerne. Ich sehe mich, wie ich mich permanent verändere, weiterentwickele und wachse. Somit verändert sich auch mein Gefühl dafür, was wahr oder authentisch oder richtig ist, ständig. Das ist überwältigend, und es hat sicher auch damit zu tun, dass ich immer wieder andere Figuren spielen darf. Ich darf das Leben von anderen Menschen leben und die Welt mit ihren Augen sehen.

«Es gibt so viele Geschichten und Perspektiven, die noch nie erzählt wurden, weil der Kreis der Menschen, die Filme machen, immer noch so klein ist.»Brie Larson, Schauspielerin

Geht das leichter oder schwerer, wenn man wie Sie in jungen Jahren schon einen Oscar gewonnen hat?
Der Oscar war eine seltsame Erfahrung, weil ich sofort danach wieder nach Vietnam fliegen musste, um einen Film fertigzustellen. Da war ich dann wieder ein paar Wochen im Nirgendwo ohne Mobilfunkempfang, und fühlte mich wirklich von allem abgeschnitten. Mit der Zeit habe ich aber schon festgestellt, dass dieser Preis mir viele Möglichkeiten eröffnet hat.

Manche Gewinner haben danach von einer Art Fluch gesprochen, weil die erhofften Rollen ausgeblieben sind. Das hat man als Schauspieler ja nicht im Griff.
Ausser man kontrolliert es eben doch! Ich habe inzwischen einige Stoffe selbst entwickelt und auch Regie geführt. Ich liebe es auch, selbst zu schreiben und Rollen auf diese Weise zu gestalten, dann ist man von Anfang an dabei.

Wie fühlte sich das Regieführen an?
Grossartig. Ich kann es kaum erwarten, es wieder zu tun! Der Film lief im vergangenen Herbst auf dem Festival von Toronto und wird bald herauskommen – aber mehr kann ich davon jetzt nicht erzählen.

Schon klar, wir sollen hier über «Captain Marvel» reden. Aber ist das nicht genau die Spaltung im Filmgeschäft, die unfair ist? Da sind einerseits Leute, die unter grosser Aufopferung unabhängige Filme wie «Room» drehen, oder wie jetzt Ihr Regiedebüt, und andererseits die Goldesel des Disney-Konzerns, zu dem ja auch Marvel gehört, die über die Macht verfügen, noch das letzte Kinderzimmer zu erreichen.
Diese Ausdifferenzierung ist natürlich, die wird es immer geben. Es sind halt einfach zwei völlig verschiedene Wege, Filme zu machen und ins Kino zu bringen. Trotzdem gibt es immer wieder Grenzgänger, Leute wie mich, die auch mal unerwartet von einer Welt in die andere springen. Das ist dann so bizarr und fremdartig, dass es schon wieder eine lustige Herausforderung ist.

Glauben Sie an die Macht, mit Ihrer neuen Bekanntheit auch einmal Marvel-Fans in seltsame kleine Filme zu locken, die Sie demnächst drehen werden?
Keine Ahnung, ob das funktionieren wird, wir werden sehen. Ich liebe es einfach zu drehen, ohne viele Erwartungen. Nicht unbedingt für andere Menschen oder für ein bestimmtes Publikum, sondern weil es mein Lebenselixier ist. Ihr nächster Film mit dem Regisseur Destin Daniel Cretton, der mit Ihnen schon Filme wie «Short Term 12» und «The Glass Castle» gemacht hat, ist schon angekündigt. Eine Rückkehr zu den Wurzeln nach dem wilden Marvel-Ausflug?
Ein bisschen so fühlt es sich an wie heimkommen und nach einem verrückten Trip. Ich werde wieder zu Hause sein und kleine Filme mit meinen Freunden machen, die mich wirklich kennen. Das fühlt sich sehr sicher an, da kann man ganz neue Dinge ausprobieren und auch mal scheitern, die sagen einem das dann schon. Das ist das Allerbeste.

Haben Sie Angst, diese Freunde werden Sie jetzt mit ganz anderen Augen ansehen, wie ein Wesen aus dem Weltall?
Ach nein, da mache ich mir keine Sorgen.

Erstellt: 12.03.2019, 15:01 Uhr

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Zur Person

Brie Larson ist ein Geschöpf des amerikanischen Independent-Kinos mit einer Vorliebe für besondere Rollen, die das Publikum herausfordern. Ganz Hollywood war deshalb erstaunt, dass sie den Part der nahezu allmächtigen Superheldin in dem Blockbuster «Captain Marvel» annahm (seit Donnerstag im Kino). Larson wurde 1989 in Sacramento, Kalifornien, als Brianne Sidonie Desaulniers geboren. Nach kleineren Parts erhielt sie ihre erste Hauptrolle in dem Film «Short Term 12», in dem sie ein Heim für schwierige Teenager leitet. Ihr Durchbruch kam mit dem Film «Room / Raum» als junge Frau, die gefangengehalten und vergewaltigt wird, von ihrem Peiniger ein Kind bekommt und schließlich fliehen kann. Dafür gewann sie 2016 den Oscar, den Golden Globe und den BAFTA. Larson setzt sich sehr für Gleichberechtigung in Hollywood ein und besteht in ihren Verträgen auf eine diverse Crew.

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