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«Egal, was ich sage, die Männer fühlen sich klein»

«Der Geliebte ist nicht perfekt, aber du kannst ihn nicht verlassen»: Die Aktivistin und Schauspielerin Zahraa Ghandour, derzeit zu sehen in «Baghdad in My Shadow» von Samir, über ihre Heimatstadt Bagdad. Foto: Andrea Zahler

Frau Ghandour, Sie kommen aus Bagdad, wo riesige Jugendproteste im Gang sind – gegen die Regierung, Korruption, Arbeitslosigkeit. Ministerpräsident Adil Abd al-Mahdi hat inzwischen seinen Rücktritt erklärt. Wie erleben Sie die Proteste?

Wie ist die Lage?

Wie ist die Stimmung unter den Protestierenden?

Seit mehreren Wochen protestieren Tausende Irakerinnen und Iraker in verschiedenen Städten im Land. Eines der Protestzentren ist die Hauptstadt Bagdad.
Rund um den Tahrir-Platz demonstrieren die Menschen gegen die anhaltend schlechte Situation im Land: Arbeitslosigkeit, Rechtsunsicherheit, Korruption, Armut. Sie machen die aktuelle Regierung dafür verantwortlich.
Viele Leute, die an den Protesten teilnehmen, übernachten vor Ort, sind rund um die Uhr am Tahrir-Platz.
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Wie muss ich mir die Stadt vorstellen?

Wo leben Sie in der Stadt?

Das klingt nach einer Oase ...

«Heute fühle ich mein Alter gar nicht mehr. Ich habe schon so viel erlebt.»

Wie bleiben Sie optimistisch?

Wie ist es, als Frau im Irak zu leben?

Im Irak sind Sie unter anderem TV-Produzentin, Moderatorin, drehen Dokumentarfilme. Wie war der Weg dorthin?

Spüren Sie trotzdem Fortschritte?

Wie sieht es mit Frauen an den aktuellen Protesten aus? Helfen diese auch, ihre Stellung in der Gesellschaft zu verbessern?

«Immer mehr männliche Freunde wollen mit mir über Gefühle sprechen.»

Begegnen Sie Männern, die darüber sprechen?

Welche Rolle sollen Frauen in der Zukunft des Irak einnehmen?

Wo nehmen Sie die Energie her, weiter für Ihre und die Rechte der anderen Frauen zu kämpfen?

Was ist Ihre grösste Freiheit?

Amals (Zahraa Ghandour) Ehe im Irak entpuppt sich als Albtraum und wird sie bis ins Exil verfolgen. Foto: Dschoint Ventschr

Sie spielen in Samirs Film «Baghdad in My Shadow» die Architektin Amal, die ins Exil nach London geht. Da lernen Sie einen Engländer kennen und küssen ihn. War das einfach für Sie, so etwas zu drehen?

Sie haben Ihre Zusage für die Rolle zwischenzeitlich wieder zurückgezogen. Warum?

Wieso spielten Sie schliesslich mit?

Bereuen Sie Ihre Entscheidung?

«Die meisten Irakerinnen wissen nicht einmal, dass man durch Intimität Lust empfinden kann.»

Obwohl der Film im Irak momentan nicht gezeigt werden kann, sind die Leute informiert. Wie waren die Reaktionen?

Der Film als ein Stück Aktivismus also?

Was möchten Sie, dass die Leute in der Schweiz über den Irak, die jungen Leute auf den Strassen Bagdads, wissen?

«Baghdad in My Shadow»