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Das fette Phantom von Cannes

Alle wollten ihn sehen, manche konnten ihn sehen, die meisten wussten nicht, wo sie ihn sehen konnten: Der Film «Welcome to New York» über Strauss-Kahns Sexaffäre bot eine Farce an der Seitenlinie in Cannes.

Der Schwerpunkt liegt auf Schweinigeleien in Hotelzimmern: Gérard Depardieu in «Welcome to New York».
Der Schwerpunkt liegt auf Schweinigeleien in Hotelzimmern: Gérard Depardieu in «Welcome to New York».
PD
Mai 2011: Dominique Strauss-Kahn (Depardieu), Chef des Internationalen Währungsfonds, wird in New York verhaftet.
Mai 2011: Dominique Strauss-Kahn (Depardieu), Chef des Internationalen Währungsfonds, wird in New York verhaftet.
PD
Hoffnungslos überdrehte Streitszenen einer Ehe: Gérard Depardieu und Jacqueline Bisset in «Welcome to New York».
Hoffnungslos überdrehte Streitszenen einer Ehe: Gérard Depardieu und Jacqueline Bisset in «Welcome to New York».
PD
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Gérard Depardieu als dauerkopulierender Dominique Strauss-Kahn: Kein Wunder, redeten alle über «Welcome to New York», obschon der Film in Cannes gar nicht offiziell programmiert war. Das Studio Wild Bunch zeigte ihn am Samstagabend in winzigen Kinos an der Geschäftsstrasse, alle anderen waren ja schon ausgebucht. Vor den Kassen kam es zu Gebrüll und Stampeden, und besser hätte diese Uraufführung aus marketinglogischen Gesichtspunkten nicht ablaufen können.

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