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Das Grauen! Das Grauen!

Die neue Fernsehserie «True Detective» ist eine fiebrige Mischung aus Philosophie und Metaphysik. Zwei Polizisten ermitteln in einem Serienmord – und laufen selber dem Untergang entgegen.

Nie ohne sein Skizzenbuch: Matthew McConaughey als Detective Rust Cohle am Tatort.
Nie ohne sein Skizzenbuch: Matthew McConaughey als Detective Rust Cohle am Tatort.
PD
Der erste Tatort in «True Detective»: Die junge Frau ist offenbar einem Ritualmörder zum Opfer gefallen.
Der erste Tatort in «True Detective»: Die junge Frau ist offenbar einem Ritualmörder zum Opfer gefallen.
PD
Der wohl kaputteste TV-Polizist seit Jahren: Rust Cohle auf dem Präsidium.
Der wohl kaputteste TV-Polizist seit Jahren: Rust Cohle auf dem Präsidium.
PD
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Die Prostituierte, die nackt mitten in einem Kornfeld in Louisiana liegt, trägt eine Krone aus Hirschgeweih auf dem Kopf. Am Fusse eines Baumes angebunden, ist sie mit geritzten Symbolen und Ligaturen übersät.

Zugegeben, die Ausgangslage von «True Detective» ist trotz der schön drapierten Leiche altbekannt: Zwei Polizisten finden eine junge Frau, die offenbar einem Ritualmörder zum Opfer gefallen ist. Was dann aber folgt, hebt das Krimigenre auf eine neue Ebene und hat «True Detective» zur meistdiskutierten Serie des Jahres gemacht. Denn neben der obligaten Schnitzeljagd und den raffiniert konstruierten Spannungsbögen wird auch eine grosse Erzählung geboten – eine Reflexion über persönliche Obsessionen und Sündenfälle.

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