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Das Houellebecq-Syndrom

Einmal war der Schriftsteller Michel Houellebecq verschwunden. Wurde er entführt? Die Dokufiktion «L’enlèvement de Michel Houellebecq» macht daraus ein absurdes Imagespiel, heute läuft sie auf Arte.

Gab vor, entführt worden zu sein: Michel Houellebecq (18. April 2013).
Gab vor, entführt worden zu sein: Michel Houellebecq (18. April 2013).
Tamas Kovacs, Keystone
Der Autor selbst verlor über sein Verschwinden nie ein Wort. Hier nach dem Gewinn des Prix Goncourt in Paris. (8. November 2010)
Der Autor selbst verlor über sein Verschwinden nie ein Wort. Hier nach dem Gewinn des Prix Goncourt in Paris. (8. November 2010)
Lucas Dolega, Keystone
Ein undatiertes Porträt des Schriftstellers.
Ein undatiertes Porträt des Schriftstellers.
Flammarion, Keystone
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Gebt dem Mann ein Feuerzeug, er hält es ja nicht mehr aus. Und ein, zwei Glas Wein, am liebsten vom spanischen Ribera del Duero, der behagt ihm. Dann nörgelt er auch weniger und findet sich besser ab mit der absurden Situation in «L’enlèvement de Michel Houellebecq».

Darin wird Michel Houellebecq, gespielt von Michel Houellebecq, von stämmigen Männern entführt. Sie knebeln ihn und schieben ihn in eine nicht ungemütliche Grossmutterwohnung, wo er bald trinken und rauchen darf – wenn ihm denn einer ein Feuerzeug gibt.

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