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Filmabend der Doppelungen

Gestern wurde der Schweizer Filmpreis verliehen. Welche zwei Filme dabei abräumten – und wer gleich zweimal Pech hatte.

Beren Tuna («Köpek») wurde als beste Darstellerin geehrt. Foto: Keystone
Beren Tuna («Köpek») wurde als beste Darstellerin geehrt. Foto: Keystone

«C’est énorme», sagte Bundesrat Alain Berset, Minister des Inneren und zuweilen auch des Innersten. Er meinte die Karriere von Renato Berta, Kameramann aus dem Tessin und diesjähriger ­Ehrenpreisträger. Was der alles geleistet hat! Er hat die Bilder ­eingefangen für Filme von Alain Tanner, Eric Rohmer, Claude ­Goretta, Daniel Schmid; die Liste ist noch viel länger. Berset holte ihn zum Schluss des Abends im Schiffbau in Zürich auf die Bühne, Berta kam und war gerührt. Er äusserte noch den Wunsch, dass man den Schweizer Film nicht nach China auslagern soll, auch wenn dort die Produktion billiger sei. Zudem bemühte er sich in seiner Danksagung, nur die Schweizer Regisseure aufzuzählen, für die er gearbeitet hat. Hier fand ja der Schweizer Filmpreis statt, nicht irgendein europäischer.

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