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Der Beste seiner Gewichtsklasse

Charakterdarsteller Philip Seymour Hoffman war nie niedlich – dafür ein grandioser Schauspieler.

Sein neuester Film: Eine Szene aus «A Most Wanted Man». (Archivbild)
Sein neuester Film: Eine Szene aus «A Most Wanted Man». (Archivbild)
AP Photo/Sundance Institute
Zählt zu seinen jüngsten Filmen: «Die Tribute von Panem: Catching Fire». (Archivbild)
Zählt zu seinen jüngsten Filmen: «Die Tribute von Panem: Catching Fire». (Archivbild)
AP Photo/Lionsgate, Murray Close
Spielte auch in «Moneyball» mit: Ausschnitt aus dem Film. (Archivbild)
Spielte auch in «Moneyball» mit: Ausschnitt aus dem Film. (Archivbild)
AP Photo/Columbia Pictures-Sony, Melinda Sue Gordo
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Schön waren immer die anderen, und das in einer Industrie, in der Grazie die härteste Währung ist. «Ich warte nur darauf», sagte er einmal, «bis jemand kommt und wenigstens sagt, ich sei niedlich.» Das wird ihm auch jetzt kaum passieren, nach seinem viel zu frühen Tod mit 46 Jahren.

Philip Seymour Hoffman war immer, fast immer: der Dickliche, der mehr keucht, als dass er redet. Der schwitzende Brocken mit dem käsigen Teint und den klebrigen roten Haaren. Und ja, im Glamourregime von Hollywood, wo die schönsten Stars oft gerade dann mit einem Oscar gekrönt werden, wenn sie sich für eine Rolle besonders hässlich gemacht haben, da machte er sich diese äusseren Nachteile mit der Zeit zu seinem Kapital.

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