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«Der Film war meine Paartherapie»

Julia Koschitz spielt in der Beziehungskomödie «Der letzte schöne Herbsttag» die neurotische Claire. In Zürich sprach die 35-Jährige über Traumprinzen, Verhaltensmuster und die Feedback-Schleife.

Sinnierte in Zürich über die Liebe: Schauspielerin Julia Koschitz.
Sinnierte in Zürich über die Liebe: Schauspielerin Julia Koschitz.
Sabina Bobst

Julia Koschitz machte am Montag eine Stippvisite in Zürich, um über den Film «Der letzte schöne Herbsttag» zu sprechen, in dem sie den schrägen Part der irgendwie lebensfrohen Hypochonderin Claire spielt. Diese versucht permanent, ihren neuen Freund, den «emotionalen Eiswürfel» Leo (Felix Hellmann), einen etwas lustfeindlichen Öko- und Naturfreak, zum Schmelzen zu bringen – oder mindestens zum Reden. Ein Unterfangen, das erst kläglich scheitert – und dann über gewisse Umwege doch noch gelingt. Dabei lässt Regisseur Ralf Westhoff beide Protagonisten über weite Strecken des Films frontal in die Kamera klagen oder räsonieren, was der romantisch-humorvollen Beziehungskiste eine theatrale Form und somit eine eher unkonventionelle Note verleiht.

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