Zum Hauptinhalt springen

«Der Goalie bin ig»: Eigengoal oder Volltreffer?

Hat die Berner Filmförderung ein klassisches Eigengoal geschossen und einen tollen Berner Film verhindert? Denn statt Luki Frieden verfilmt nun Sabine Boss «Der Goalie bin ig» von Pedro Lenz.

Der Autor der Filmvorlage: Pedro Lenz.
Der Autor der Filmvorlage: Pedro Lenz.
Adrian Moser

Hat die Berner Filmförderung ein klassisches Eigengoal geschossen und einen tollen Berner Film verhindert? Im letzten Dezember konnte sie sich nicht zu einer Unterstützung der Verfilmung von Pedro Lenz’ «Der Goalie bin ig» durch den Thuner Filmemacher Luki Frieden durchringen.

Das Projekt war finanziell bescheiden (Budget: 500'000 Franken) und ästhetisch gewagt: Frieden wollte den Roman in den Vidmarhallen mit Pedro Lenz als Erzähler und mit Laien, die sich selber spielen, adaptieren. Als Referenz diente ihm dabei die Mischform aus Bühnenspiel und Film, wie sie Lars von Trier mit «Dogville» erstmals realisiert hatte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.