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Der Maler der leuchtenden Berge

Christian Labharts intensiver Dokumentarfilm über Giovanni Segantini verzichtet auf kunstwissenschaftliches Zerreden. Er lässt die Bilder selber sprechen. Und den Maler.

Giovanni Segantini mit seiner Frau Bice vor dem Gemälde «Das Pflügen» (um 1890). Foto: Look Now!
Giovanni Segantini mit seiner Frau Bice vor dem Gemälde «Das Pflügen» (um 1890). Foto: Look Now!

Ein solches Leben und Werk, in einem derartigen Widerspruch zueinander; ein so eigenwilliger Künstler wie Giovanni Segantini (1858–1899), der als Maler von Berglandschaften, Menschen und des Lichts berühmt wurde, das auf sie fällt, zugleich mit den Behörden im Streit lag, anarchistische Ansichten vertrat und als Staatenloser in die Schweiz flüchtete, der sich zuletzt ins Engadin zurückzog, wo ihn auf einer Alphütte ein früher Tod ereilte mit nur 41 Jahren: Diese Kombination aus Bildern, Biografie und Schicksal drängt zu einer Verfilmung. Der Zürcher Dokfilmer Christian Labhart hat sie in «Giovanni Segantini, Maler des Lichts» gewagt.

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