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Der Sexorzismus

Unter dem sozialen Gebirge brodelt die Lust: Stina Werenfels zeigte in Solothurn ihren neuen Film. «Dora oder Die sexuellen Neurosen unserer Eltern» ist eine grandiose Studie über die Abschaffung der menschlichen Unwägbarkeit.

Peter, nicht behindert, trifft Dora, behindert. Glänzend gespielt von Lars Eidinger und Victoria Schulz. Foto: Filmcoopi
Peter, nicht behindert, trifft Dora, behindert. Glänzend gespielt von Lars Eidinger und Victoria Schulz. Foto: Filmcoopi

Zum Jubiläum in Solothurn gibts Schleckstängel von der Post, so hat man etwas zu nuckeln, während man im Kino sitzt. Man schleckt da vor sich hin und hört gleich auf, denn in diesem Film ­vergeht einem die Lust auf einen Schlag. Oder auch nicht, die Gemüter sind ja verschieden, manche werden als sensibel verschrien, andere wirken angenehm versaut. Jedenfalls, es wurde viel gelutscht in Stina Werenfels’ «Dora oder Die sexuellen Neurosen unserer Eltern».

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