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«Ganze Karrieren wurden zerstört»

«Moskau Einfach!» macht die Fichenaffäre von 1989 zur Kinokomödie. Wie sieht das der Historiker Jakob Tanner?

«Das Auffliegen eines monströsen Überwachungsapparates in einer Musterdemokratie hat sich tief in das historische Gedächtnis eingegraben», sagt Historiker Jakob Tanner. Filmstill aus «Moskau Einfach!». Foto: Ona Pinkus
«Das Auffliegen eines monströsen Überwachungsapparates in einer Musterdemokratie hat sich tief in das historische Gedächtnis eingegraben», sagt Historiker Jakob Tanner. Filmstill aus «Moskau Einfach!». Foto: Ona Pinkus

Sind denn alle völlig von der Rolle? Es ist 1989, der unscheinbare Polizist Viktor (Philippe Graber) wird von seinem Chef (Mike Müller) als Spitzel ins Schauspielhaus Zürich eingeschleust, um über umstürzlerische Pläne zu berichten. Als Statist im Shakespeare-Stück fasziniert ihn dann aber vor allem die Schauspielerin Odile (Miriam Stein).

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