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Der unfassbare Rebell

Er ist der James Dean der Neuzeit, tänzelt zwischen Schauspielerei, Studium und Kunst hin und her und spielt mit Gerüchten um seine sexuelle Orientierung. James Franco ist viel zu viel für eine Schublade.

Es gibt Typen, die kann man sich einfach nur anschauen, ohne sich dabei zu langweilen. James Franco ist so einer. Sein Lächeln brachte ihm einst den Titel «Best Smile» an der Palo Alto High School ein; nicht einmal ein Oberlippenschnauz vermag es zu verunstalten.

Mit diesem Lächeln könnte sich James Franco damit begnügen, an der Seite von Hollywood-Darlings wie Jennifer Aniston oder Kate Hudson einen seichten Film nach dem anderen zu drehen. Stattdessen küsst er die Schwulen-Ikone Harvey Milk alias Sean Penn, spielt gebrochene Typen wie Harry Osborn in «Spiderman» oder geht an seine körperlichen Grenzen wie beim Oscar-Kandidaten «127 Hours». Das tut er so gewissenhaft, wie er sein Studium in New York durchzieht. Er hat sich geweigert, wegen der Verkündung der Oscar-Nominationen in L. A. auch nur eine einzige Vorlesung sausen zu lassen. Und das, obwohl ihm die Nomination in der Kategorie «Bester Schauspieler» so gut wie sicher war.

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