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«Frauen scheinen mir interessanter zu sein als Männer»

Regisseur Pedro Almodóvar sagt, was er mit seinem neuen Film «Julieta» in Cannes erreichen will. Und wie er mit den Schweizer Bergen geschummelt hat.

«Ein wenig von der Goldenen Palme träumen darf ich, oder?»: Pedro Almodóvar. Foto: Juan Carlos Hidalgo (EPA, Keystone)
«Ein wenig von der Goldenen Palme träumen darf ich, oder?»: Pedro Almodóvar. Foto: Juan Carlos Hidalgo (EPA, Keystone)

Der Meister selber holt die Getränke. «Es gibt Cognac für Sie, aber er ist etwas hell», sagt Pedro Almodóvar und schenkt Mineralwasser in grosse Schwenker ein. Offenbar hat er in seiner Suite im Pariser Hotel George V gerade keine anderen Gläser gefunden. Egal, das ist originell und hat Stil – so wie sein neuer Film «Julieta», mit dem er zu den grossen Frauenthemen zurückkehrt: Es geht um eine Mutter und ihre Tochter, er ist kunstvoll verschachtelt, und Themen wie Liebe und Verlust stehen im Mittelpunkt. Der Regisseur, inzwischen 66-jährig, ist bestens gelaunt. Am Dienstag hat «Julieta» Premiere in Cannes, zwei Tage später läuft er bei uns in den Kinos an.

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