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Die Greta Garbo des Untergrunds

Die ausserirdisch schöne Tilda Swinton wird diese Woche 50. Wie die Ikone des Independent-Films es geschafft hat, Hollywood zu erobern und trotzdem glaubwürdig zu bleiben.

Tilda Swinton ist anders. Fast ausserirdisch ist ihre Schönheit, die lyrische Vergleiche herauszufordern scheint: der lange, schlanke Hals, auf dem ihr Kopf wie eine Blüte ruht, ihre Alabaster-Haut, die klaren, grünen Augen, das flammendrot lodernde Haar. Die Frau, die kaum je Mascara trägt. Und trotzdem verschliesst sie sich jeder konventionellen, von Bildern aus Hollywood geprägten Auffassung von gutem Aussehen. Vielleicht, weil es sich nicht bloss der Oberfläche, sondern der Tiefe der Person verdankt. Und genau aus dem Grund gelingt ihr auch scheinbar mühelos, woran die meisten weiblichen Hollywoodstars scheitern: die Transformationen des Alters beinahe schwerelos zu durchlaufen, ohne an Faszination einzubüssen.

Das «Du»-Magazin widmet Swinton seine November-Ausgabe, welche in immer neuen Ellipsen das Geheimnis Swintons zu ergründen sucht – und dabei nicht von ihrem Bildnis loszukommen scheint.

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