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Die Kunst der Lächerlichkeit

In Cannes war sie «la sensation allemande». Jetzt kommt die Vater-Tochter-Komödie «Toni Erdmann» von Maren Ade bei uns ins Kino.

Vater-Tochter-Battle im Faschingsgewand einer Sketchkomödie: Sandra Hüller und Peter Simonischek in «Toni Erdmann». Foto: PD
Vater-Tochter-Battle im Faschingsgewand einer Sketchkomödie: Sandra Hüller und Peter Simonischek in «Toni Erdmann». Foto: PD

Eigentlich hat Maren Ade erst drei Filme gedreht. Aber mit ihrem ersten reiste sie ans Sundance-Festival, der zweite erhielt an der Berlinale den Jurypreis. Den dritten, «Toni Erdmann», zeigte sie diesen Mai im Cannes-Wettbewerb, und viel weiter hinauf geht es gar nicht mehr. Sie gewann zwar nichts, aber sie war Stadt­gespräch. Jene, die sie kannten, sagten: Wir haben es euch ja gesagt. Alle anderen fragten: Wer in aller Welt ist denn das? Leute, es ist Maren Ade, die 39-jährige Regisseurin und Drehbuchautorin, geboren in Karlsruhe, wohnhaft in Berlin.

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