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«Die ‹Linke› scheint in einen Sumpf zu sinken, der eigentlich braun ist»

Opfer des «linken Kulturestablishments»? Nein, das hier ist Andreas Thiel.
Andreas Thiel ist ein überzeugter Liberaler, der sich der Härte des Marktes stellt.
Ist Thiel am Ende selbst schuld, dass seine Bühnenkarriere nun auf der Kippe steht?
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Sie haben bereits vor einem Jahr Ihren Rücktritt angekündigt. Ist es diesmal definitiv?

Inwiefern spielt die Eierattacke an einer SVP-Veranstaltung eine Rolle bei dem Entscheid?

Das klingt resigniert.

Fehlt es Ihnen auch an Auftrittsangeboten?

Wie lauten die Begründungen von den Theatern, die sich abgewendet haben?

Sie haben tatsächlich oft gegen subventioniertes Theater und Kabarett gewettert. Könnten Sie denn nicht einen Saal mieten und den Rest eben dem Markt überlassen?

Haben Sie denn Publikum an diesen Vorstellungen?

Die Linken, die früher auch an Ihre Auftritte kamen, boykottieren Sie heute offenbar.

Weil Sie nach dem «Weltwoche»-Artikel in Ungnade gefallen sind. Sie selbst sprachen von «Rufmord».

Vor 15 Jahren moderierten Sie in Zürich die offene Bühne «Böser Montag». Damals schwärmte das linksliberale Stadtpublikum noch von Ihnen. Welches sind Ihre Erinnerungen an diese Zeit?

Kann man als Bühnenmensch einfach so aufhören – brauchen Sie das Rampenlicht nicht?

Letztlich geht Ihr Rücktritt auf den «Weltwoche»-Artikel zurück. Würden Sie den nochmals so schreiben?

Auf wen hegen Sie den grössten Groll? Theaterhäuser, Publikum, Medien oder Roger Schawinski?