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Die Schweizer Meryl Streep

Am Freitag werden in Genf die Schweizer Oscars verliehen. Wer hat am meisten davon gewonnen, wer wurde am häufigsten nominiert? Ein Blick in die Statistik.

Sie hat vier Trophäen und damit so viele wie sonst niemand: Regisseurin Ursula Meier (43), hier 2013 mit dem Quartz für «Sister – L'enfant d'en haut».
Sie hat vier Trophäen und damit so viele wie sonst niemand: Regisseurin Ursula Meier (43), hier 2013 mit dem Quartz für «Sister – L'enfant d'en haut».
Salvatore Di Nolfi, Keystone
Die Berner Schauspielerin Sabine Timoteo (39) kann am Freitag in Genf ihren dritten Quartz gewinnen. Sie besitzt bereits zwei Auszeichnungen – 2001 für «L'amour, l'argent, l'amour», 2008 für «Nebenwirkungen» – und wurde fünfmal nominiert. Rekord!
Die Berner Schauspielerin Sabine Timoteo (39) kann am Freitag in Genf ihren dritten Quartz gewinnen. Sie besitzt bereits zwei Auszeichnungen – 2001 für «L'amour, l'argent, l'amour», 2008 für «Nebenwirkungen» – und wurde fünfmal nominiert. Rekord!
Rainer Jensen, Keystone
Regisseurin Sabine Boss (48) freute sich letztes Jahr über vier Preise für ihren Film «Der Golie bin ig». Das Mundartdrama nach dem Roman von Pedro Lenz ist der bisher erfolgreichste Quartz-Film.
Regisseurin Sabine Boss (48) freute sich letztes Jahr über vier Preise für ihren Film «Der Golie bin ig». Das Mundartdrama nach dem Roman von Pedro Lenz ist der bisher erfolgreichste Quartz-Film.
Ennio Leanza, Keystone
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Bei den Oscars ist es klar: Niemand hat so viele Goldtrophäen gewonnen wie Walt Disney (er besass 26 davon). Und keine ist so oft nominiert worden wie Meryl Streep (19-mal). Aber wie sieht es in der Schweiz aus? Hier gibt es den Filmpreis seit 1998, in den ersten Jahren wurde er von einer Jury vergeben, seit 2009 ermittelt auch bei uns eine Filmakademie die Gewinner der Trophäen, die Quartz heissen. Eine statistische Auswertung bringt überraschende Erkenntnisse.1. Der Schweizer Walt Disney ist Ursula Meier. Die in Belgien lebende Westschweizerin ist international sowieso die erfolgreichste CH-Regisseurin der letzten Jahre: Ihr «Home» lief in Cannes, und «Sister» gewann in Berlin einen Bären. Aber auch im eigenen Land holte sie am meisten Auszeichnungen: Viermal durfte sie einen Quartz entgegennehmen, je zwei als Regisseurin und zwei – mit Co-Autor Antoine Jaccoud – fürs Drehbuch. Und dieses Jahr könnte eine weitere Trophäe dazukommen: Sie ist mit «Tisina Mujo» für den besten Kurzfilm nominiert.

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