«Dora» für Europa-Filmpreis nominiert

Vier Schweizer Spielfilme sind für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Peter, nicht behindert, trifft Dora, behindert. Glänzend gespielt von Lars Eidinger und Victoria Schulz. (Foto: Filmcoopi)

Peter, nicht behindert, trifft Dora, behindert. Glänzend gespielt von Lars Eidinger und Victoria Schulz. (Foto: Filmcoopi)

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Zu den vier Schweizer Dokumentarfilmen, die für den Europäischen Filmpreis nominiert sind, gesellen sich vier Spielfilme: «Dora» von Stina Werenfels, «Arabian Nights» von Miguel Gomez, «L'ombre des femmes» von Philippe Garrel und «Youth» von Paolo Sorrentino.

Insgesamt treten in der EFA Selection der Spielfilme 52 Filme aus 36 Ländern an. Von den Schweizer Spielfilm-Anwärtern ist nur «Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern» nach dem gleichnamigen Theaterstück von Lukas Bärfuss eine majoritäre schweizerische Produktion, bei den übrigen war die Schweiz minoritärer Koproduzent.

Auch Dokumentarfilme nominiert

Bereits vergangene Woche wurde die Longlist für den Europäischen Filmpreis in der Sparte Dokumentarfilm bekanntgegeben: Schweizer Kandidaten sind «Above and Below» von Nicolas Steiner, «Electroboy» von Marcel Gisler, «Grozny Blues» von Nicola Bellucci sowie die minoritäre Koproduktion «La Buena Vida» von Jens Schanze. Insgesamt stehen in dieser Sparte 15 Filme im Halbfinal.

In den nächsten zwei Monaten nominieren gemäss Swissfilms 3000 Mitglieder (darunter 112 Schweizer) der European Film Academy (EFA) ihre Favoriten in den Kategorien European Film, beste Regie, bester Schauspieler, beste Schauspielerin und Drehbuch.

Die Nominationen werden am 7. November im Rahmen des Sevilla Festival de Cine Europeo bekanntgegeben. Eine siebenköpfige Jury vergibt zusätzliche Auszeichnungen in sechs weiteren filmtechnischen Kategorien. Verliehen wird der 28. Europäische Filmpreis am 12. Dezember 2015 in Berlin. (sda)

Erstellt: 21.09.2015, 14:51 Uhr

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