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Ein Blockbuster nach Trumps Geschmack

«Transformers»-Regisseur Michael Bay verfilmt in «13 Hours» den Angriff islamistischer Terroristen auf das US-Konsulat in Libyen.

Die Helden von Benghazi tingeln durch das Fernsehen – und stürmen das Kino: John Krasinski spielt Jack Silva. Foto: Christian Black
Die Helden von Benghazi tingeln durch das Fernsehen – und stürmen das Kino: John Krasinski spielt Jack Silva. Foto: Christian Black

In den Abendstunden des 11. September 2012 griff eine Gruppe militanter ­Islamisten in Benghazi, der zweitgrössten Stadt Libyens, das amerikanische Konsulat an. In jener Nacht starben vier Amerikaner, darunter der Botschafter J. Christopher Stevens. Das Attentat ist zwar schon vier Jahre her, und doch ist es in diesem überhitzten amerikanischen Wahlkampf präsenter denn je. Benghazi ist zu einer Art Schlagwort ­geworden. Wann immer sich die Kandidaten der Republikaner in den Fernsehdebatten über Hillary Clinton auslassen, also alle zehn Minuten, fällt reflexartig der Name dieses Ortes. «Sie hat nichts unternommen, um Leben zu retten», wiederholt etwa Marco Rubio, der übereifrige Senator aus Florida, so oft er nur kann. Für ihn ist Clinton «eine Lügnerin», weil sie später alles zu vertuschen versucht habe. Benghazi, sagt Rubio, sei ein nationales Trauma.

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