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Ein Trip in den psychedelischen Dschungel

Der kolumbianische Regisseur Ciro Guerra führt das Publikum in «El abrazo de la serpiente» ins kranke Herz des Amazonas.

Schwarzweisses Waldmärchen: Die Ureinwohner werden von Laien gespielt.Foto: PD
Schwarzweisses Waldmärchen: Die Ureinwohner werden von Laien gespielt.Foto: PD

Es ist nicht die wichtigste Kategorie, ­jedenfalls bestimmt nicht aus Sicht der Oscar-Academy: Unter der Rubrik des besten fremdsprachigen Films werden alljährlich die Kostbarkeiten der internationalen Festivalernte herausgepickt. Wer da letztes Jahr gewonnen hat, weiss kaum mehr einer (es war «Ida» aus Polen). Heuer sind die Türkei, Frankreich und Ungarn nominiert, und vor allem zwei Filme sorgen jenseits der Instanterregung um die zu bleichen Oscarlisten für Diversität von Kultur und Hautfarbe: der Western «Theeb» aus Jordanien und der kolumbianische Dschungeltrip «El abrazo de la serpiente».

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