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Einer, der bleibt

Regelmässig wird das Werk von Christian Schocher wiederentdeckt. Jetzt bringt das Zürcher Filmpodium eine Retrospektive.

Bei ihm wird Flucht immer zur Kreisbewegung: Christian Schocher macht ein Kino, in dem sich das Leben aus sich selbst erzählt. Foto: Nicola Pitaro
Bei ihm wird Flucht immer zur Kreisbewegung: Christian Schocher macht ein Kino, in dem sich das Leben aus sich selbst erzählt. Foto: Nicola Pitaro

Ein bisschen weiter noch, dann sind wir da. Ein Stück den Wald hinauf, zwischen den Bäumen blitzen die Farbflecken der Funktionsjacken. Die Wanderer, sagt Christian Schocher, seien immer sehr erstaunt, dass es da hinten noch ein Restaurant hat. Man übersieht das Sanssouci fast, so tief hat es sich zurückgezogen auf dem Hügelchen bei Pontresina. Es thront da nicht, sondern hockt einfach, und Christian Schocher hockt auch oft dort. Ringsum hat es wenig, man könnte noch mit der Bahn ins Puschlav hinunterfahren. Aber man kann auch bleiben, wo will man schon hin? Christian Schocher ist in Pontresina geboren und in Pontresina geblieben, und wenn er ausgezogen ist, ist er wieder umgekehrt, um im Kino von Abenteuern zu erzählen, die im Sand verlaufen sind.

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