Zum Hauptinhalt springen

«Einige Szenen waren so traurig, dass wir selbst weinen mussten»

Ferdinand Melgar hat acht Monate in einem Ausschaffungsgefängnis gefilmt. Entstanden ist «Vol spécial»: ein feinfühliger Dokumentarfilm über die Unmenschlichkeit von Zwangsabschiebungen.

Fernand Melgar, in Ihrem Film gibt es herzzerreissend traurige Szenen. Waren die Dreharbeiten auch für Sie als Filmemacher aufwühlend? Ja. Wir haben grosses Mitgefühl für die Menschen in Abschiebehaft empfunden. Einige Momente waren so traurig, dass wir selbst weinen mussten. Gleichzeitig war da diese grosse Empörung über die Ungerechtigkeit, die den Ausschaffungshäftlingen widerfährt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.