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Einst war er im Kinderbett eines fremden Hauses aufgewacht

Der US-Schauspieler Robert Downey Jr. spielt die Comicfigur Iron Man. Passagen seines Lebenslaufes lesen sich wie eine Fallstudie zur übermässigen Selbstintoxikation und wie ein Vorstrafenregister.

Eine seiner authentischsten Rollen: Robert Downey Jr. als Iron Man.
Eine seiner authentischsten Rollen: Robert Downey Jr. als Iron Man.
Keystone

Das Superheldentum, als seriöse Zwangsstörung oder gar ausgewachsene Persönlichkeitsspaltung betrachtet, ist eine brandgefährliche Sache. Ein von der Normalschwerkraft befreiter Heroismus hat seine Reize – aber ist so schwer traumatisierten Übermenschen wie Batman, Hulk oder auch Iron Man am Ende wirklich zu trauen? Wahrscheinlich hat jener kaltschnäuzige Senator doch recht, der im Spielfilm «Iron Man 2» darauf besteht, man dürfe den Weltfrieden nicht von einem einzelnen Exzentriker in einer Rüstung aus rostfreier Hochtechnologie privatisieren lassen.

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