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Erfinder von R2-D2 auf Malta gestorben

Für die «Star Wars»-Saga hat Professor Tony Dyson den kleinen rollenden Roboter entwickelt. Woran der 68-Jährige gestorben ist, soll nun eine Autopsie klären.

Roboter waren seine Leidenschaft: Tony Dyson mit seinem wohl bekanntesten Werk R2-D2 in den 70er-Jahren. (Tony Dyson – in Memorium/Facebook)
Roboter waren seine Leidenschaft: Tony Dyson mit seinem wohl bekanntesten Werk R2-D2 in den 70er-Jahren. (Tony Dyson – in Memorium/Facebook)

Der 68-jährige Professor Tony Dyson sei am Donnerstag tot in seiner Villa auf der maltesischen Insel Gozo aufgefunden worden, sagte am Freitag ein maltesischer Polizeisprecher. Ein Mord werde derzeit ausgeschlossen, doch seien Ermittlungen eingeleitet worden. Die Autopsie werde nähere Hinweise auf die Todesursache des britischen Erfinders des legendären Star-Wars-Roboters R2-D2 geben. Dyson wohnte seit Anfang der 90-er auf der Insel.

Dyson hatte den kleinen rollenden Roboter R2-D2 in den 70er Jahren für die «Star Wars»-Filmsaga konstruiert. In den Filmen tritt der fiepende Automat als treuer Gefährte des humanoiden Roboters C-3PO auf. Nach Angaben der Internetseite Imdb basierte Dysons Konstruktion auf einer Zeichnung des Designers Ralph McQuarrie, der neben C-3PO auch die Filmfiguren Darth Vader und Chewbacca entwarf.

Dyson, der für den Emmy Award für Spezialeffekte nominiert war, arbeitete auch bei zahlreichen weiteren Filmproduktionen mit, darunter «Superman 2» und den James-Bond-Film «Moonraker». Darüber hinaus entwickelte der Brite Roboter für grosse Elektronikfirmen wie Sony, Philips und Toshiba.

AFP/afo

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