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Erste Berlinale-Gewinner bekannt

Die diesjährige Berlinale ist seine ersten Bären los: in den Kategorien bester Kurzfilm, sowie im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb. Der Goldene Ehrenbär wurde ebenfalls vergeben.

Der Gläserne Bär für den besten Film im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb Generation 14plus ging an die amerikanische Produktion «On The Ice»
Der Gläserne Bär für den besten Film im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb Generation 14plus ging an die amerikanische Produktion «On The Ice»
Sebastian Mlynarski
Mit einfachen Mitteln werde hier zwischen Einsamkeit und unendlicher Weite eine Atmosphäre von erstickender Enge geschaffen, hiess es in der Jury-Begründung.
Mit einfachen Mitteln werde hier zwischen Einsamkeit und unendlicher Weite eine Atmosphäre von erstickender Enge geschaffen, hiess es in der Jury-Begründung.
Sebastian Mlynarski
Der schwedische Film «Apflickorna» von Lisa Aschan erhielt eine lobende Erwähnung.
Der schwedische Film «Apflickorna» von Lisa Aschan erhielt eine lobende Erwähnung.
Mathilda Paradeiser, Linda Molin
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Der Gläserne Bär für den besten Film im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb Generation 14plus ging an die amerikanische Produktion «On The Ice» von Andrew Okpeaha MacLean, teilte die Berlinale am Freitag mit.

Mit einfachen Mitteln werde hier zwischen Einsamkeit und unendlicher Weite eine Atmosphäre von erstickender Enge geschaffen, hiess es in der Jury-Begründung. Eine lobende Erwähnung erhielt der schwedische Film «Apflickorna» von Lisa Aschan, wie es weiter hiess. «Ein Film, der verwirrt und verstört, einen gleichsam erkalten und erstarren lässt, der eine Lawine von Gedanken, von Fragen, aber auch von Antworten aufwirft», erklärte die Jury. Für den besten Kurzfilm wurde «Manurewa» vom Neuseeländer Sam Peacocke mit einem Gläsernen Bären ausgezeichnet. Eine lobende Erwähnung ging an «Get Real!» des Niederländers Evert de Beijer.

Ehrenbär für Armin Mueller-Stahl

Der Goldene und die Silbernen Bären werden am Samstag im Rahmen einer Gala im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz vergeben. Favoriten auf den Gewinn des Goldenen Bären für den besten Film sind das iranische Psychodrama «Nader And Simin, A Separation» von Asghar Farhadi und das Endzeitdrama «Das Turiner Pferd» des Ungarn Bela Tarr. Chancen werden auch den Filmen der beiden deutschen Regisseure Ulrich Köhler («Schlafkrankheit») und Andres Veiel («Wer wenn nicht wir») eingeräumt. Neben dem Goldenen Bären werden Silberne Bären unter anderem für den besten Regisseur und die besten Schauspieler vergeben.

Bereits jetzt ist klar, dass der 80-jährige Armin Mueller-Stahl einen goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk entgegen nehmen kann. In seiner mehr als 50-jährigen Laufbahn arbeitete der Schauspieler mit Regisseuren wie Andrzej Wajda, Jim Jarmusch und Steven Soderbergh zusammen. Für seine Rolle in «Shine» von Scott Hicks erhielt er 1996 eine Oscar-Nominierung. Auf der Leinwand war er zuletzt in der Bestseller-Verfilmung «Illuminati» (2009) von Ron Howard zu sehen.

Die Berlinale gilt als weltweit grösstes Publikumsfestival. Dieses Jahr schliesst sie mit einem Publikumsrekord. Insgesamt wurden rund 300.000 Eintrittskarten verkauft.

(sda/dapd)

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