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Goldener Bär für rausgeschmuggeltes «Taxi»

Der unter Berufsverbot stehende iranische Regisseur Jafar Panahi gewinnt die Berlinale – die wichtigsten weiteren Preise gehen nach Südamerika. Und eine kleine Auszeichnung auch in die Schweiz.

Nahm den Preis für ihren inhaftierten Onkel entgegen: Die Nichte von Jafar Panahi. (14. Februar 2015)
Nahm den Preis für ihren inhaftierten Onkel entgegen: Die Nichte von Jafar Panahi. (14. Februar 2015)
Reuters
Stolz auf ihren Onkel: Die Nichte von Jafar Panahi bei der Preisverleihung. (14. Februar 2015)
Stolz auf ihren Onkel: Die Nichte von Jafar Panahi bei der Preisverleihung. (14. Februar 2015)
Reuters
Beste Schauspielerin: Charlotte Rampling mit ihrem Silbernen Bären. (14. Februar 2015)
Beste Schauspielerin: Charlotte Rampling mit ihrem Silbernen Bären. (14. Februar 2015)
AFP
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Ein «Taxi» zum Goldenen Bären: Der iranische Regisseur Jafar Panahi hat die höchste Auszeichnung der Berlinale mit einem Film gewonnen, in dem er selber am Steuer eines Autos sitzt und Fahrgäste durch Teheran chauffiert. Das Besondere daran: Eigentlich darf der Regisseur sein Haus nicht verlassen. Der iranische Staat verurteilte ihn bereits im Dezember 2010 wegen «Propaganda gegen das System» zu sechs Jahren Gefängnis – sie wurden in Hausarrest umgewandelt – und zwanzig Jahren Berufsverbot.

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