Zum Hauptinhalt springen

Grosse Namen in Cannes

Das Wettbewerbsprogramm des Festivals liest sich wie ein Wunschzettel aller Filmkritiker dieser Welt.

Julia Roberts im Jodie-Foster-Film «Money Monster».
Julia Roberts im Jodie-Foster-Film «Money Monster».

Steven Spielberg zeigt am 69. Filmfestival von Cannes mit «The BFG» seine Verfilmung von Roald Dahls Kinderbuch «Sophiechen und der Riese», Jodie Foster bringt als Regisseurin ihren Finanzthriller «Money Monster» mit George Clooney und Julia Roberts mit. Beide Filme laufen ausser Konkurrenz. Im Wettbewerb meldet sich Sean Penn nach «Into the Wild» (2007) mit dem Entwicklungshilfedrama «The Last Face» zurück, Charlize Theron und Javier Bardem spielen mit. Gespannt darf man auf die deutsche Regisseurin Maren Ade sein, die nach «Alle anderen» (2009) endlich ihren neuen Film fertig hat («Toni Erdmann»).

Das restliche Wettbewerbsprogramm liest sich wie ein Wunschzettel aller Filmkritiker dieser Welt: Es bietet neue Werke von Ken Loach, Pedro Almodóvar, Paul Verhoeven, Nicolas Winding Refn («Drive»), Park Chan-wook, Xavier Dolan, Andrea Arnold oder Jeff Nichols. Das französische Kino ist mit Filmen von unter anderem Alain Guiraudie und Bruno Dumont für einmal sehr vielversprechend vertreten – erweitert durch die belgischen Brüder Dardenne. Oliver Assayas hat nach «Sils Maria» wieder mit Kristen Stewart gedreht («Personal Shopper»). Der Rumäne Christian Mungiu, der mit «4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage» 2007 die Goldene Palme gewonnen hat, ist zurück mit dem Drama «Bacalaureat» rund um einen Arzt.

Jim Jarmusch darf gleich zweimal auflaufen, einmal für seinen Dokumentarfilm «Gimme Danger» über die Stooges und einmal für seinen Wettbewerbsbeitrag «Paterson» mit Adam Driver als Buschauffeur. Albert Serra, den Katalanen, der 2013 den Goldenen Leoparden in Locarno gewonnen hat, will man offenbar niemandem so richtig zumuten: «La mort de Louis XIV» mit der Nouvelle-Vague-Ikone Jean-Pierre Léaud als Sonnenkönig läuft in der Reihe der Spezialvorführungen. Eröffnet wird das 69. Filmfestival Cannes am 11. Mai mit «Café Society» von Woody Allen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch