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Gute Amerikaner, böse Iraker

Ein Favorit für die Oscars, und ein Ärgernis im Irak. Der Kriegsfilm «American Sniper» sorgt zu seinem Kinostart für eine heftige Kontroverse.

Die Nominierten: Der Regisseur Clint Eastwood (links) hofft auf den Oskar für seinen Film «American Sniper». Auch der Schauspieler Bradley Cooper ist nominiert. Foto: mario Anzuoni / Reuters
Die Nominierten: Der Regisseur Clint Eastwood (links) hofft auf den Oskar für seinen Film «American Sniper». Auch der Schauspieler Bradley Cooper ist nominiert. Foto: mario Anzuoni / Reuters

«American Sniper», der neue Irak-Kriegsfilm von Clint Eastwood, hat in den USA heftige Debatten ausgelöst. Seine angebliche Ambivalenz gegenüber dem Krieg und der Gewalt führt dazu, dass Konservative wie Liberale versuchen, die Geschichte des Scharfschützen Chris Kyle, gespielt von Bradley Cooper, für ihre Sicht der Dinge in Anspruch zu nehmen: Die einen halten den Streifen für eine patriotische Ehrung der Tapferkeit amerikanischer Soldaten – andere sehen darin eine nihilistische Verherrlichung des Krieges. Die Dritten meinen, in diesem Werk den stärksten Antikriegsfilm seit «Apocalypse Now» zu erkennen. Sehen wollen das für sechs Oscars nominierte Werk in den USA viele – der kommerzielle Erfolg übertrifft alle Erwartungen. In der Schweiz läuft der Film ab 26. Februar.

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