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«Hunger Games» in echt – wirklich?

In einer neuen Reality-Show sollen Freiwillige ums Überleben kämpfen. Medien berichten von Spielregeln wie im Film. Doch das stimmt nicht ganz.

Gute Jägerin: Jennifer Lawrence spielt im Film «The Hunger Games» die Protagonistin Katniss.
Gute Jägerin: Jennifer Lawrence spielt im Film «The Hunger Games» die Protagonistin Katniss.
Lions Gate Entertainment

Kampf bis zum Tod. Bei den «Hunger Games» lässt die Herrscherklasse die Unterschicht zu einer modernen Art von Gladiatorenkämpfen antreten. Der letzte Überlebende ist der Sieger. Was Jennifer Lawrence im Film durchlebt, soll nun Realität werden.

Der russische Unternehmer Jewgeni Pjatkowski will die Reality-Show «Game2:Winter» auf die Beine stellen. Bei eiskalten Minus-Graden sollen die Teilnehmer in Sibirien ausgesetzt werden. Dort müssen sie offenbar alleine zurecht kommen. 2000 Kameras beobachten sie dabei.

Mord und Vergewaltigungen?

«Kämpfe, Alkohol, Mord, Vergewaltigung, Rauchen – alles ist möglich», berichten mehrere Medien, darunter auch der britische «Guardian». Doch in der «Welt» dementiert Pjatkowski. Er rufe weder zur Vergewaltigung noch zu Mord auf. In der «Sibirian Times» habe er lediglich Folgendes gesagt: «Wir übernehmen keine Haftung, falls ein Teilnehmer vergewaltigt oder getötet werde.»

Die Sendung soll am 1. Juli 2017 starten und bis zum 1. April 2018 dauern. Jeder Teilnehmer darf hundert Kilogramm Gepäck mitbringen. Waffen sind – bis auf Messer – keine erlaubt. Das Geschehen können Interessierte per Stream im Internet verfolgen.

1,5 Millionen Euro Preisgeld

Der Sieger ist nicht der letzte Überlebende. Er wird per Voting ermittelt und bekommt ein Preisgeld von rund 1,5 Millionen Euro.

Ob die Sendung tatsächlich realisiert wird, ist jedoch noch nicht sicher. Noch sei das Geld für die 15 Millionen Euro teure Sendung noch nicht beisammen. Pjatkowski ist aber zuversichtlich: «Wir haben schon einige Investoren gefunden.»

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