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«Ich bin Soldat»

Regisseur Werner Herzog sprach in Locarno über seinen Auftragsfilm «Texting and Driving», Klaus Kinski und gekochte Schuhe.

Andreas Scheiner
«Wie ein Blitz hat der Film eingeschlagen»: Regisseur Werner Herzog am diesjährigen Filmfestival in Locarno.
«Wie ein Blitz hat der Film eingeschlagen»: Regisseur Werner Herzog am diesjährigen Filmfestival in Locarno.
Keystone

Werner Herzog, der 70-jährige Schwerstarbeiter, ist erschöpft. Er empfängt im klimatisierten Sitzungszimmer im Hotel Belvedere, Blick über Locarno. Der Regisseur, ein unscheinbarer Herr im braunen Kurzarmhemd, sagt: «Sie müssen entschuldigen: der Jetlag.» Zudem ist er im Stress: Vor ein paar Minuten, sagt er, sei er «noch verbunden gewesen mit irgend so einem Frühstücksfernsehen in den USA». Er hat für die amerikanische Telefongesellschaft AT&T einen viel beachteten Kurzfilm gedreht, in dem er auf die Gefahren des SMS-Schreibens am Steuer hinweist. Bei dem Thema ist er sofort hellwach.

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