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«Ich kann es mir nur als eine Art von Wahn erklären»

Regisseur Abdellatif Kechiche spricht über die Dreharbeiten sowie die Vorwürfe der Filmcrew und der beiden Hauptdarstellerinnen von «La vie d’Adèle».

Gerhard Midding, Paris
Ein Film als Liebesaffäre zwischen Regisseur und Darstellerin: Abdellatif Kechiche und Adèle Exarchopoulos in Paris. (17. Dezember 2013)
Ein Film als Liebesaffäre zwischen Regisseur und Darstellerin: Abdellatif Kechiche und Adèle Exarchopoulos in Paris. (17. Dezember 2013)
AFP
Intensives Verhältnis: Adèle Exarchopoulos scherzt mit Abdellatif Kechiche. (16. Oktober 2013)
Intensives Verhältnis: Adèle Exarchopoulos scherzt mit Abdellatif Kechiche. (16. Oktober 2013)
AFP
Da herrschte noch eitel Freude zwischen ihnen: Regisseur Abdellatif Kechiche mit der Goldenen Palme, flankiert von seinen Hauptdarstellerinnen Léa Seydoux (links) und Adèle Exarchopoulos, am 26. Mai 2013 in Cannes.
Da herrschte noch eitel Freude zwischen ihnen: Regisseur Abdellatif Kechiche mit der Goldenen Palme, flankiert von seinen Hauptdarstellerinnen Léa Seydoux (links) und Adèle Exarchopoulos, am 26. Mai 2013 in Cannes.
EPA/Guillaume Horcajuelo, Keystone
Mit der Goldenen Palme für «La vie d'Adèle» ging die Auszeichnung erstmals in der Geschichte des Festivals nicht nur an den Regisseur. Die Jury um Steven Spielberg sprach die Trophäe ausdrücklich auch den beiden Darstellerinnen zu.
Mit der Goldenen Palme für «La vie d'Adèle» ging die Auszeichnung erstmals in der Geschichte des Festivals nicht nur an den Regisseur. Die Jury um Steven Spielberg sprach die Trophäe ausdrücklich auch den beiden Darstellerinnen zu.
EPA/Guillaume Horcajuelo, Keystone
Im Film «La vie d'Adèle» verliebt sich die Schülerin Adèle (Adèle Exarchopoulos, rechts) in die ältere Kunststudentin Emma (Léa Seydoux).
Im Film «La vie d'Adèle» verliebt sich die Schülerin Adèle (Adèle Exarchopoulos, rechts) in die ältere Kunststudentin Emma (Léa Seydoux).
AP Photo/Courtesy Sundance Selects, Keystone
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Seit Ihrem Regiedebüt «La faute à Voltaire» werden Ihre Filme angetrieben von der Energie Ihrer weiblichen Hauptfiguren. Würden Sie auch einen Mann ins Zentrum stellen?

Das ist nicht ausgeschlossen, aber in den Sinn gekommen ist es mir noch nicht. Ich kann Filme nur aus Bewunderung drehen, und ich bin einfach fasziniert von der Stärke der Frauen. Allerdings frage ich mich, ob es nicht banal ist, sich als Künstler so stark von ihnen angezogen zu fühlen. Es hat ja eine lange Tradition, Frauen zu malen, Lieder über sie zu komponieren, sie zur Hauptfigur eines Romans oder Films zu machen.

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