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«Ich sass herum und wartete auf grossartige Drehbücher»

Leonardo DiCaprio ist nicht nur Schauspieler, sondern auch Filmproduzent, sein neustes Werk kommt bald in die Kinos. In einem Interview erzählt er, warum er begann, Drehbücher selbst zu schreiben.

Shootingstar der Wall Street: Leonardo DiCaprio als Aktienhändler Jordan Belfort in seinem neuen Film «The Wolf of Wall Street». (Bild: Imdb.com)
Shootingstar der Wall Street: Leonardo DiCaprio als Aktienhändler Jordan Belfort in seinem neuen Film «The Wolf of Wall Street». (Bild: Imdb.com)

Hollywood-Star Leonardo DiCaprio ist aus egoistischen Gründen Produzent geworden – um besseres Material für sich als Schauspieler zu finden. «Ich sass herum und wartete auf grossartige Drehbücher, die in meinem Briefkasten landen», sagte der 39-Jährige der Zeitschrift «TV Spielfilm» laut Vorabmeldung von heute Donnerstag. «Als das nicht passierte, entschloss ich mich, selbst gute Bücher und interessante Stoffe zu finden, die ich dann auf mich zuschneiden kann.»

Für den Film «The Wolf of Wall Street» (hier gehts zur Filmkritik)habe er mit dem Aktienhändler Jordan Belfort, den er in dem Streifen verkörpert, vier Monate verbracht. «Ich wollte alles von ihm wissen», sagte DiCaprio. Belfort gründete mit Anfang 20 die Maklerfirma «Stratton Oakmont», mit der er zum Multimillionär und Shootingstar der Wall Street wurde. Mit seinem Reichtum finanzierte er einen ausschweifenden Lebensstil, der von Alkohol, Drogen, Sex und Dekadenz geprägt war – bis die Justiz anfängt, hinter die Fassade von Belforts Geschäften zu blicken.

«The Wolf of Wall Street» von Regisseur Martin Scorsese und produziert von DiCaprio läuft ab 16. Januar in den Schweizer Kinos.

AFP/fko

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