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«Ich sterbe! Ich sterbe!»

Robin Williams kämpfte jahrelang mit seinen Dämonen. Nun ist er mit 63 Jahren gestorben.

Gescheitert im Kampf gegen Depressionen: Robin Williams, hier im Oktober 2006 bei der Premiere zu «Man of the Year».
Gescheitert im Kampf gegen Depressionen: Robin Williams, hier im Oktober 2006 bei der Premiere zu «Man of the Year».
Reuters
Eigentlich wollte er Politikwissenschaftler werden: Robin Williams. (5. Dezember 2011)
Eigentlich wollte er Politikwissenschaftler werden: Robin Williams. (5. Dezember 2011)
Keystone
2013 spielte Robin Williams (links) an der Seite von Forest Whitaker den US-Präsidenten Dwight Eisenhower im Film «The Butler».
2013 spielte Robin Williams (links) an der Seite von Forest Whitaker den US-Präsidenten Dwight Eisenhower im Film «The Butler».
Keystone
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Man hat ihm ja vieles abgenommen, den manischen Radiosprecher in Vietnam, den ernsten Therapeuten, den pathetischen Lehrer. Den Einsamen und den Überdrehten. Aber dass er eine Frau sein solle, das dann doch nicht. Es war viel zu offensichtlich, dass unter den Kleidern von Mrs. Doubtfire ein Faxenmacher steckte, der alle zum Narren hielt. Nur die Figuren in der Komödie «Mrs. Doubtfire» (1993) schienen es nicht zu bemerken, und das war der Clou: dass sich da einer ein zweites Gesicht gibt, die Gesten mit zu hoher Spannung überlastet und das Leben bis zum Anschlag aufdreht, sodass alle rundherum wie vom Blitz getroffen werden.

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