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«Ich wurde beschimpft, erhielt sogar Pakete mit Kot darin»

Am Donnerstag war Premiere von Michael Steiners «Sennentuntschi». Was dabei vergessen geht: Die Geschichte sorgte in der Fassung von Hansjörg Schneider einst für einen gewaltigen Skandal. Der Autor erinnert sich.

«Das war Wahnsinn»: Hansjörg Schneider über den «Sennentuntschi»-Skandal von 1981.
«Das war Wahnsinn»: Hansjörg Schneider über den «Sennentuntschi»-Skandal von 1981.
Keystone
In der TV-Inszenierung spielte Maja Stolle die Tuntsch, Walo Lüönd den Fridolin und Hanspeter Mueller den Mani.
In der TV-Inszenierung spielte Maja Stolle die Tuntsch, Walo Lüönd den Fridolin und Hanspeter Mueller den Mani.
Keystone
Nach den heftigen Protesten verzichtete man auf eine weitere Ausstrahlung, ursprünglich war geplant, den Film dreimal zu zeigen.
Nach den heftigen Protesten verzichtete man auf eine weitere Ausstrahlung, ursprünglich war geplant, den Film dreimal zu zeigen.
SF Archiv
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Sie brachten das «Sennentuntschi» 1972 im Zürcher Schauspielhaus zur Uraufführung? Wie wurde das Stück aufgenommen? Werner Wollenberger war damals Dramaturg am Schauspielhaus. Er hatte das Nachtstudio gegründet, was hiess, dass nach der Hauptvorstellung noch ein zweites Stück gezeigt wurde, auch auf der grossen Bühne. In diesem Rahmen wurde auch das «Sennentuntschi» gezeigt. Die Aufführung sorgte für einen kleinen Eklat, das Haus war aber immer brechend voll mit rund 1000 Zuschauern.

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