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Julia Roberts auf dem Selbstfindungstrip

Mit ihrem Lächeln verzaubert Julia Roberts schon seit Jahren die Kinogänger. Nun reist sie auf dem Selbstfindungstrip «Eat Pray Love» nach Italien, Indien und Bali – und feiert den Kitsch.

Der Weg ist das Ziel: Julia Roberts in «Eat Pray Love».
Der Weg ist das Ziel: Julia Roberts in «Eat Pray Love».
pd
Autorin Liz Gilbert (Julia Roberts) führt ein beneidenswertes Leben: Sie hat einen guten Job, einen erfolgreichen und gutaussehenden Mann, ist selbst begehrt. Doch sie merkt, dass der Sinn des Lebens woanders liegt.
Autorin Liz Gilbert (Julia Roberts) führt ein beneidenswertes Leben: Sie hat einen guten Job, einen erfolgreichen und gutaussehenden Mann, ist selbst begehrt. Doch sie merkt, dass der Sinn des Lebens woanders liegt.
pd
Doch wird ihr Leben dadurch tatsächlich besser?
Doch wird ihr Leben dadurch tatsächlich besser?
pd
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Die Karrierefrau Liz Gilbert (Roberts) flüchtet vor ihrer Ehe und ihrem eingefahrenen Leben in New York auf eine Reise ohne Ziel. Sie landet erst in Rom, um dort die italienischen Gaumenfreuden zu geniessen, dann in einem indischen Ashram, um in sich zu kehren, und schliesslich auf Bali, wo sie sich in eine Affäre stürzt. Dieser Film ist nicht einfach nur kitschig. Dieser Film feiert den Kitsch. Und das 140 Minuten lang. Regisseur Ryan Murphy lässt kein Klischee aus, das die selbstverliebte Weiblichkeit betont: Massloser Genuss, verklärte Gefühlswelten, sinnliche Körperlichkeit. Klingt fast unerträglich?

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