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«Keine Mehrheit für die Bodmers»

Filmregisseur Rolf Lyssy («Die Schweizermacher») wird nächste Woche 80 Jahre alt. Ein Gespräch über Humor, seine jüdische Familie und die Figur des Schweizer Bünzli.

«Ich liebe die Komik, die aus der Defensive zupackt»: Regisseur Rolf Lyssy. Foto: Reto Oeschger
«Ich liebe die Komik, die aus der Defensive zupackt»: Regisseur Rolf Lyssy. Foto: Reto Oeschger

Vergangene Woche liefen wieder einmal «Die Schweizermacher» im ­Fernsehen. Ich staune immer, wie gut dieser Film sich hält. Sie auch?

Immer wieder. Aber andererseits ist es erklärbar, glaube ich. Das Thema Identität, die Frage, wer ein Schweizer sein darf und wer nicht und wer das bestimmt, die ist ewig aktuell. Das ist zeitlos, die Abstimmung, die auf uns zukommt, zeigt das ja. Aber das würde noch nicht reichen für die Haltbarkeit, es geht auch darum, wie das erzählt ist. Dieses Wie steht sogar an erster Stelle. Wie ist es besetzt, gespielt, optisch umgesetzt? Es scheint da doch etwas gelungen zu sein, das die Zuschauererwartungen übertrifft, heute noch.

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