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Kurzfilm der Woche: Aggro in der Agglo

Germinal Roaux wirft in «Icebergs» einen feinfühligen Blick auf ein Mädchen, das in seiner Wut auf die Welt zu versinken droht – bis zu einer unerwarteten Begegnung.

lkra

Nein, Rosa sieht die Welt nicht rosarot. Hart ist die Umgebung, in der sie sich zu behaupten hat: Die Mutter bleibt morgens im Bett und im Elend liegen und selbst die Colareste im Kühlschrank sind nicht mehr geniessbar. Als ihr in der Metro auch noch das Handy gestohlen wird, scheint sie in ihrem Welthass endgültig bestätigt. Doch ausgerechnet in dieser Situation scheint sich der Aggloblues umzustimmen...

Germinal Roauxs Kurzspielfilm «Icebergs» gewann 2007 am Filmfestival Locarno den Preis für den besten Newcomer und 2008 den Nachwuchspreis an den Solothurner Filmtagen. Er wurde im gleichen Jahr unter anderem am Tribeca Filmfestival in New York und an den Kurzfilmtagen in Oberhausen gezeigt.

Seit 1996 arbeitet Roaux als freischaffender Fotojournalist. Sein erster Langspielfilm «Left Foot Right Foot» erscheint am 15. Mai und ist für drei Schweizer Filmpreise nominiert, unter anderem als «Bester Spielfilm». Am Internationalen Filmfestival in Palm Springs wurde er mit einer Special Mention ausgezeichnet.

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