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Kurzfilm der Woche: Da gehen Sie die Wand hoch

In «Stick Climbing» erleben Sie den Aufstieg eines Kletterers in einer unmöglichen Wand – aus der Ego-Perspektive.

Hoch und höher und höher: Daniel Zimmermanns experimenteller Kurzfilm «Stick Climbing».

19+. Das ist der Schwierigkeitsgrad, der hier geklettert wird. «Futuristisch» sei der Grad, sagte Filmemacher Daniel Zimmermann vor der Vorführung an der Berlinale 2011. 12+ würden lediglich zwei Männer in der Welt schaffen.

«Stick Climbing» ist ein künstlicher Sportfilm – und zugleich auch ein Triumph der Kunst über den Sport. Denn während dem Sport die natürlichen Grenzen der menschlichen Physis gesetzt sind, sind die Grenzen der Kunst jene der Fantasie und der Technik. Und die sind sehr weit gesteckt, wenn sich ein Künstler eines so komplexen Apparats bedienen kann wie Zimmermann in diesem Streifen.

Die ersten Minuten sind harmlos. Eine Wanderung durchs Dorf, ein Streifzug durchs Gebüsch. Der Wahnsinn beginnt nach 7 Minuten und 30 Sekunden, wenn die Kamera vor der 220 Meter hohen Gösslerwand in der Steiermark steht... doch sehen, besser: klettern Sie selbst!

Der 47-jährige Zimmermann, ausgebildeter Holzbildhauer, war – die Freunde unserer Rubrik erinnern sich – bereits einmal um einen Kurzfilm besorgt. Ein sehr ähnliches Projekt wars damals, nur gings abwärts.

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