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Lachen mit Hitler

Regisseur David Wnendt hat den Satire-Roman «Er ist wieder da» verfilmt. Dabei koppelte er den falschen Diktator an echte Reaktionen – eine ziemlich zweifelhafte Methode.

Er erscheint im Berlin der Gegenwart und erwacht genau dort, wo er vor 69 Jahren aufgehört hat zu sein: an der Wilhelmstrasse nahe des einstigen Führerbunkers. Im Gebüsch zwischen den Plattenbauten richtet er sich auf, sieht sich um, wird zwar bemerkt, aber nicht erkannt: «Was is’n das für’n Opfer?», fragen sich die in der Nähe spielenden Jungs, als Adolf Hitler derangiert aus dem Dickicht torkelt. Wenig später hören wir ihn fragen: «Sehe ich etwa aus wie ein Verbrecher?» Nein, nicht in diesem Film.

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