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Liebe als Überlebenstechnik

Für die gelungene französische Filmkomödie «Les combattants» brauchte es sechs Drehbuchfassungen und drei Jahre Arbeit. Sie sei eine Mischung aus «Casablanca» und «Rambo» geworden, sagt Regisseur Thomas Cailley.

Thomas Bodmer
Madeleine (Adèle Haenel) und Arnaud (Kévin Azaïs) finden sich im Wald. Foto: Filmcoopi
Madeleine (Adèle Haenel) und Arnaud (Kévin Azaïs) finden sich im Wald. Foto: Filmcoopi

Ob wir einen Roman lesen oder einen Film sehen – es gibt immer einen Moment, in dem wir zu dem Werk Vertrauen fassen oder eben nicht. «Les combattants» von Thomas Cailley beginnt mit dem Besuch zweier junger Männer bei einem Bestattungsunternehmer. Der Vater ist gestorben, und nun brauchen die beiden einen Sarg. Rasch merken sie, dass ihnen für einen überrissenen Preis Ramsch angedreht werden soll. «Das ist eine Schande», sagt der eine, «das können wir Vater nicht antun.» Sie verlassen das Geschäft und stellen rasch selbst einen Sarg her. Schliesslich sind sie, wie ihr Vater, Schreiner.

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