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Lohan liess den Lido links liegen

Am Filmfestival von Venedig zeigte Paul Schrader, wie man mit wenig Geld und einem Pornostar einen perfekten Film machen kann. Und grosses Kamelkino gab es auch.

Simone Meier, Venedig
Betörendste Retro-Ästhetik: Lindsay Lohan als Tara in Paul Schraders neuem Film«The Canyons». Foto: PD
Betörendste Retro-Ästhetik: Lindsay Lohan als Tara in Paul Schraders neuem Film«The Canyons». Foto: PD

Leading Lady Lindsay Lohan blieb dem Lido also fern. Die Schauspielerin hatte nämlich am Donnerstag entschieden, am Freitag nicht in Venedig zu sein. Und vielleicht war daran ja Oprah Winfrey schuld, denn die hatte der 27-Jährigen neulich davon abgeraten, nach Europa zu reisen, weil man dort als dem Alkohol und den Drogen zuneigender Mensch sofort total rückfällig werde. Weshalb nun also Paul Schrader (Regie), Bret Easton Ellis (Drehbuch) und James Deen (Bösewicht) den Film «The Canyons» ohne ihre Diva vorstellen mussten respektive durften, es schien nämlich in der Hollywoodlegende Schrader («American Gigolo») ein rechter Vorrat an Aggressionen gegen die Lohan zu gären.

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